Verein - CES in Heidelberg_13_08_15_17h

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CES-Führung durch
die östliche Voraltstadt

23.06.2021
Zur Überbrückung der chorlosen Zeit bot Dieter Berberich am Mittwoche, den 23. Juni, interessierten Chormitgliedern der CES eine Führung durch die östliche Voraltstadt an. Gestartet wurde an der S-Bahnhaltestelle Altstadt-Karlstor mit Hinweisen auf das Pickford’sche Haus, einer ehemaligen Villa eines engl. Lords, in dem 1815 Zar Alexander I. wohnte, auf den Valerieweg, der an Sissi’s Tochter erinnert und auf den Russenstein, vor dem der Kutscher des Zar ertrank.
Das Karlstor in Heidelberg
Vier einschneidende Veränderungen prägten ab dem 18. Jhd. das Gelände der Voraltstadt: Der Bau des Karlstors, die Errichtung der Eisenbahnstrecke ins Neckartal, die Aufschüttung der Schliebacher Landstraße und zuletzt ab 1920 die Kanalisierung des Neckars mit Bau des Karlstorwehrs. Diese Totelveränderung mit seiner völligen Neugestaltung prägt noch heute den östlichen Eingang zur Altstadt.

Über 600 Jahre bestand die Herren- oder Fürstenmühle bevor das Gelände nach einem Großbrand im März 1972 für eine Wohnbebauung neu genutzt wurde. Das Gasthaus „Herrenmühle“ verweist mit seinem Krüppelwalmdach auf seine vorherige Nutzung als Gerberei. Der Abschluss führt zum Friesenberg, an dessen Ostseite bereits 1371 die „Jakobskapelle“ stand und auf dessen Gelände im 18. Jahrhundert die wohl prächtigste Heidelberger Klosteranlage der Barfüsser-Karmeliter mit Fürsten-Grablege und einem weitläufigen Klostergarten angelegt war.

Nach eineinhalb Stunden interessanter Einblicke in die Geschichte der Stadt, beendete ein Gewitter den Rundgang.

Dieter Berberich
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