Verein - CES in Heidelberg

   

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Musikdirektor Armin Fink
30 Jahre Dirigent
in Kirchheim

Im Juni 1990 bewarb sich der 30-jährige Armin Fink als Dirigent beim MGV Sängerbund 1897 Heidelberg-Kirchheim e.V. und überzeugte. Ein Start in eine jetzt 30-jährige erfolgreiche vertrauensvolle Zusammenarbeit mit zwei Kirchheimer Gesangsvereinen, nach dem bereits 1997 der MGV Eintracht 1905 von Armin Fink mitdirigiert und künstlerisch betreut wurde. Eine Erfolgsgeschichte mit unzähligen jährlichen Highlight wie Konzerte, Reisen oder Vereinsfeste. Dazwischen Chorproben mit immer neuen Liedern je nach bevorstehenden Events, einstudiert mit großem pädagogischen Geschick, Geduld und Beharrlichkeit.
klick Foto > Dirigent Armin Fink zum 60.
Ein Chronist notierte über Armin Fink: „Alles was ein Vollblutmusiker haben muss, vereint er in sich. Er ist in der Lage, den inneren Gehalt musikalischer Schöpfungen zu erschließen, zu vermitteln und chorisch wieder zu geben. Durch seine Werksanalyse und seine Ausdrucksdeutung fasziniert Armin Fink jedes Chormitglied. Er ist in der Lage, mit verständlichen Worten und Interpretationen das herauszuarbeiten, auf was es im Chorgesang ankommt.“
 
Aber, seine analytischen Kritiken kommen auch mal ungeschminkt, bisweilen hart, meist aber zutreffend rüber. Nie verletzend, nie persönlich oder diffamierend, zum Nachdenken aber allemal zielführend. Sein Geschick, Leistungen bis zur Grenze des Machbaren aus den Chören herauszuholen, zeichnen ihn aus. Er organisiert und stellt chorische Auftritte fachlich so gekonnt zusammen, dass Zuhörer fasziniert genießen, begeistert und die Mitwirkenden stolz macht.
 
Kein Wunder dass der, der so gekonnt und feinfühlig dirigiert, auch über ein großes Durchhaltevermögen verfügt. Armin Fink hat dies eindrucksvoll dokumentiert. 30-jährig gestartet, übernahm er ab 2006 die Kirchheimer Chorgemeinschaft Eintracht-Sängerbund bis heute und fungierte damit die längste Zeit als Chorleiter. Er übertraf sogar Bernhard Diebold, der immerhin 27 Jahre die Eintracht betreut hatte.
 
In Konfliktphasen hat Armin Fink vermittelt, zielführende Vorschläge und Kompromisse eingebracht und Konzepte für Veränderungen erarbeitet. Seine Analysen zu den Chorstrukturen im Allgemeinen und zur CES sind geprägt von langjähriger Erfahrung und frei von Eigennutz. Er war immer nur am Bestand der traditionellen Vereine besorgt, die auch heute noch Leistungsstark sind und Qualität abliefern können.
 
Der Vorstand und alle Sängerinnen und Sänger sagen Danke. Unvergessene öffentliche Auftritte haben Sängerbund und Eintracht in der Region zu einem Markenzeichen der Chormusik geformt. „Dass Du lieber Armin trotz der aktuellen Probleme zu Deinem Kirchheimer Chor hälst, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“, so der Vorsitzende Dieter Berberich in seiner Jubiläumsrede.
 
Mit einer Jubiläumsurkunde, einem Blumenstrauß und einer Geldspende von den Sängern, mit der Armin Fink sich einen persönlichen Wunsch erfüllen sollte, drückten die Anwesenden ihren Respekt und ihre Bewunderung über die Leistung des Jubilars in einem lang anhaltenden Standing Ovation aus. Armin Fink dankte bewegt für die Würdigung, die wunschgemäß bescheiden ausfiel, symbolisch aber vom Herzen kam. Seine Spende übergab er der Schatzmeisterin Irene Mechler für die Vereinskasse, die unter Corona erheblich strapaziert wurde. Mit den Worten namens der Versammelten schloss die Jubiläumsfeier: „Dir lieber Armin alles Gute und noch viele freundschaftliche und erfolgreiche Jahre mit Deiner Kirchheimer Chorgemeinschaft“.
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